Lehren in Solidarität: Zusammenarbeit zwischen Klima- und Behindertenbewegungen
Zusammenfassung
Diese Fallstudie untersucht die Zusammenarbeit zwischen Klima- und Behindertenbewegungen und stützt sich dabei auf eine Podiumsdiskussion auf der Progress 2026 Konferenz in Melbourne, Australien. [source: commons-library]
Referent*innen von Sweltering Cities und Activate Agency präsentierten Lehren zur intersektionalen Klimagerechtigkeit und hoben hervor, dass behinderte Menschen zu den am stärksten vom Klimawandel Betroffenen gehören. [source: commons-library]
Die Sitzung argumentierte, dass tatsächliche Klimagerechtigkeit Behindertengerechtigkeit erfordert und dass die Fokussierung auf behinderte Führungskräfte die kollektive Macht für systemischen Wandel stärkt. [source: commons-library]
Hintergrund
Die Sitzung auf der Progress 2026 befasste sich mit der Notwendigkeit der Zusammenarbeit zwischen Klima- und Behindertenbewegungen und erkannte an, dass behinderte Menschen zu den am stärksten vom Klimawandel Betroffenen gehören. [source: commons-library]
Mainstream-Klimaaktivismus schließt behinderte Menschen oft aus und zielt auf Symptome ab, anstatt auf die Systeme, die Klimaschäden verursachen. [source: commons-library]
Das Ziel war zu erkunden, wie Klima- und Behindertenbewegungen als Gleichberechtigte zusammenarbeiten können, wobei behinderte Menschen bei der Gestaltung von Lösungen für Klimagerechtigkeit im Mittelpunkt stehen. [source: commons-library]
Was geschah

Fahrrad- und Barrierefreiheitsweg am Sønderstrand Strand Skagen Dänemark — Ciara Ní Riain (CC BY-SA 4.0). Quelle: lessons-in-solidarity-collaboration-across-climate-and-disability.jpg
Auf der Progress 2026 Konferenz am 24.-25. März in Melbourne veranstaltete ein von El Gibbs organisiertes Podium mit Kera Sherwood-O’Regan und Jason Boberg von Activate Agency sowie Emma Bacon von Sweltering Cities. [source: commons-library] Kera Sherwood-O’Regan referierte über Behindertengerechtigkeit, wies auf ihre Wurzeln in der Arbeit von Sins Invalid und Alice Wong hin und argumentierte, dass tatsächliche Klimagerechtigkeit Behindertengerechtigkeit erfordert, weil dieselben Unterdrückungssysteme sowohl den Klimawandel als auch Schäden für behinderte Gemeinschaften verursachen [source: commons-library]. Emma Bacon präsentierte Ergebnisse der Sweltering Cities Sommerumfrage, die zeigte, dass Hitzewellen mehr Menschen töten als Überschwemmungen, Brände und Stürme zusammen, und dass behinderte Menschen aufgrund struktureller Faktoren wie auf Kapitalakkumulation ausgerichteten Wohnungssystemen erhöhten Risiken ausgesetzt sind [source: commons-library]. Jason Boberg teilte eine Fallstudie der Arbeit von Activate Agency mit dem Auckland Council, darunter eine Basisüberprüfung von Lücken in der Klimaplanung und ein Pilotprogramm für gemeinschaftsgeführte Projekte zur Gestaltung dessen, was behinderte Menschen während Klimakatastrophen benötigen [source: commons-library]. Die Fragerunde hob Strategien hervor wie die Herausforderung von öko-ableistischen Klimastrategien, die Nutzung offener Briefe zur Anprangerung von Diskriminierung und die Verschiebung des Narrativs weg von der Sprache der ‘vom Klima verletzlichen Gemeinschaften’ [source: commons-library].
Schlüsselpersonen & Organisationen
- El Gibbs
- Kera Sherwood-O’Regan
- Jason Boberg
- Emma Bacon
- Sins Invalid
- Alice Wong
- Sweltering Cities
- Activate Agency
- Australian Progress
- Auckland Council
- ARC Justice
Verwendete Taktiken
Das Podium nutzte Taktiken des Koalitionsaufbaus und der Narrativverschiebung, um Klima- und Behindertenbewegungen zusammenzubringen, und betonte, dass behinderte Menschen über technisches Wissen und gemeinschaftliche Beziehungen verfügen, um Klima-lösungen anzuführen. Indem sie Klimagerechtigkeit als inhärent erforderlich für Behindertengerechtigkeit darstellten, zielten sie darauf ab, über symbolische Inklusion hinaus zu echter Machtteilung zu gelangen. [source: commons-library]
Ergebnis
Urteil: unbekannt.
Das Ergebnis ist unbekannt, da die Sitzung eine Konferenzpräsentation war, die Lehren und Fallstudien teilte, und keine Kampagne mit einem definierten Sieg oder einer Niederlage. Die Referent*innen plädierten für systemischen Wandel und boten übertragbare Prinzipien an, aber in der Quelle wird kein konkretes politisches oder kampagnenbezogenes Ergebnis berichtet. [source: commons-library]
Lehren
- Eine wirksame Klimabewegung erfordert Intersektionalität und behinderte Führung, nicht symbolische Inklusion.
- Kritische Rückmeldungen sollten als Geschenk betrachtet werden, um die Zusammenarbeit zwischen Bewegungen zu verbessern.
- Wähle Ziele für Aktionen mit Blick auf systemischen Wandel, nicht nur auf Symptome.
- Verschiebe das Narrativ weg von der Sprache der ‘Verletzlichkeit’, die die Handlungsfähigkeit und Macht behinderter Menschen verschleiert.
- Baue Beziehungen auf und koordiniere dich über Behindertenräume hinweg, um kollektive Macht zu verstärken.
Quellen
- commons-library —
[[commons-library]]
Haftungsausschluss: Als lehrreiches Beispiel für Kampagnenhandwerk aufgenommen, nicht als Befürwortung.
Quellen & Überprüfung
commons-library— Grundlage: primär — Lizenz: Link-only- Umschrieben: 2026-06-25 via
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