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Kraftfeldanalyse


Definition

Kurt Lewins Kraftfeldanalyse (1947) erfasst die treibenden Kräfte, die auf eine Veränderung hinarbeiten, gegen die bremsenden Kräfte, die den Status quo aufrechterhalten, und fragt die Kampagne, ob die Veränderung jetzt erreichbar ist – und wo Druck ausgeübt werden sollte.

Der diagnostische Rahmen besagt, dass Veränderung eintritt, wenn die treibenden Kräfte die bremsenden Kräfte übersteigen. Die praktische Frage lautet daher: Welche Kräfte stärken wir, welche schwächen wir, und bewegt sich die Lücke in unsere Richtung?

Ihre heutige Verwendung ist häufiger eine 60-minütige Diagnose für eine festgefahrene Kampagne als ein strategischer Masterplan – eine Möglichkeit, die bremsenden Kräfte (eine feindselige Presse, ein mächtiger Verbündeter des Ziels, interne Uneinigkeit) sichtbar zu machen, die die Kampagne bisher nicht benannt hat.

FAQ

Was ist die Kraftfeldanalyse?

Die Kraftfeldanalyse ist die 1947 von Kurt Lewin entwickelte Diagnosemethode, die die treibenden Kräfte, die auf eine Veränderung hinarbeiten, gegen die bremsenden Kräfte, die den Status quo aufrechterhalten, abwägt und die Kampagne fragt, ob die Veränderung jetzt erreichbar ist – und wo Druck ausgeübt werden sollte. Sie behandelt Veränderung als ein Gleichgewicht zwischen zwei gegensätzlichen Kräftesets und nicht als einen einzelnen Wirkungsvektor.

Wie rahmt die Kraftfeldanalyse Veränderung?

Der diagnostische Rahmen besagt, dass Veränderung eintritt, wenn die treibenden Kräfte die bremsenden Kräfte übersteigen. Die praktische Frage lautet daher: Welche Kräfte stärken wir, welche schwächen wir, und bewegt sich die Lücke in unsere Richtung? Diese Umdeutung verwandelt Strategie von einem einzelnen Vorstoß in ein Gleichgewichtsproblem: Die Aufgabe der Kampagne ist es, die Lücke zwischen den beiden Kräftesets zu vergrößern, nicht nur auf einer Seite stärker zu drücken.

Wie wird die Kraftfeldanalyse typischerweise in zeitgenössischen Kampagnen eingesetzt?

Ihre heutige Verwendung ist häufiger eine 60-minütige Diagnose für eine festgefahrene Kampagne als ein strategischer Masterplan. Sie macht die bremsenden Kräfte sichtbar – eine feindselige Presse, ein mächtiger Verbündeter des Ziels, interne Uneinigkeit – die die Kampagne bisher nicht benannt hat. Einmal benannt, werden diese bremsenden Kräfte lesbar und können entweder durch Schwächung oder durch Stärkung der treibenden Seite, um sie zu umgehen, angegangen werden.

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