Sechs-Phasen-Bewegungszyklus
Definition
Der Sechs-Phasen-Bewegungszyklus (auch Bewegungszyklus-Rahmenwerk genannt) ist ein strategisch-diagnostisches Modell, das von bewegungsaufbauenden Organisationen verwendet wird – am häufigsten mit dem Movement Compass der Commons Library und der Phasentaxonomie des Innovation Network assoziiert – und den Lebenszyklus einer Kampagne von der Vorentstehung über den Mainstream-Erfolg bis zur institutionellen Konsolidierung abbildet.
Die Phasen sind typischerweise: Vorentstehung (die Bedingungen, die die Bewegung hervorbringen werden); Entstehung (ein auslösendes Ereignis katalysiert die ersten öffentlichen Aktionen); Zusammenwachsen (die Bewegung bildet Organisationen, Symbole und Forderungen); Institutionalisierung (die Organisationen der Bewegung werden zu dauerhaften Einheiten); Niedergang (die Bewegung verliert an Dynamik, spaltet sich oder wird absorbiert); und (manchmal) Wiederauferstehung (ein neuer Zyklus beginnt aus der verbleibenden Kapazität des vorherigen).
Praktiker:innen nutzen das Rahmenwerk diagnostisch – wo befindet sich unsere Bewegung im Zyklus, was impliziert der Zyklus für den nächsten Schritt – und nicht präskriptiv, da das Rahmenwerk eine Beschreibung historischer Muster ist, kein Rezept.
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FAQ
Was ist der Sechs-Phasen-Bewegungszyklus?
Der Sechs-Phasen-Bewegungszyklus ist das strategisch-diagnostische Modell (auch Bewegungszyklus-Rahmenwerk genannt), das von bewegungsaufbauenden Organisationen verwendet wird – am häufigsten mit dem Movement Compass der Commons Library und der Phasentaxonomie des Innovation Network assoziiert – und den Lebenszyklus einer Kampagne von der Vorentstehung über den Mainstream-Erfolg bis zur institutionellen Konsolidierung abbildet. Die Vollseitenversion dieser Definition befindet sich auf [[six-phase-movement-cycle]].
Was sind die Phasen?
Die Phasen sind typischerweise: Vorentstehung (die Bedingungen, die die Bewegung hervorbringen werden); Entstehung (ein auslösendes Ereignis katalysiert die ersten öffentlichen Aktionen); Zusammenwachsen (die Bewegung bildet Organisationen, Symbole und Forderungen); Institutionalisierung (die Organisationen der Bewegung werden zu dauerhaften Einheiten); Niedergang (die Bewegung verliert an Dynamik, spaltet sich oder wird absorbiert); und (manchmal) Wiederauferstehung (ein neuer Zyklus beginnt aus der verbleibenden Kapazität des vorherigen).
Wie wird das Rahmenwerk genutzt?
Praktiker:innen nutzen das Rahmenwerk diagnostisch – wo befindet sich unsere Bewegung im Zyklus, was impliziert der Zyklus für den nächsten Schritt – und nicht präskriptiv, da das Rahmenwerk eine Beschreibung historischer Muster ist, kein Rezept. Die diagnostische Nutzung macht das Rahmenwerk zu einem Werkzeug zur Selbsteinschätzung und nicht zu einer Checkliste von Schritten.
Welche Beziehung besteht zwischen Phasen und Zeitablauf?
Die Phasen sind nicht dauerstabil – Phase 2 kann Jahre dauern, Phase 4 Wochen. Praktiker:innen sind sich häufig uneinig, in welcher Phase sie sich befinden. Der Wert des Rahmenwerks liegt in der Frage, die es aufwirft (wo sind wir, und was impliziert der Zyklus?) und nicht in der Genauigkeit der Phasengrenzen.
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