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Mieter*innen-Organizing


Definition

Mieterinnen-Organizing ist die Praxis, kollektive Macht unter Mieterinnen eines Gebäudes, Blocks oder einer Stadt aufzubauen, um mit Vermieter*innen zu verhandeln, Reparaturen einzufordern, Verdrängung zu bekämpfen und (in extremen Fällen) die Miete zu streiken.

Es ist die dominante Form des städtischen Community-Organizing der 2020er Jahre, mit sowohl älteren Traditionen (der Nachkriegs-Mieterinnenbewegung in US-Städten, der deutschen Mieterverein- und Mieterbewegung-Tradition, dem britischen Mieterinnenverband) als auch neueren Kampagnen (der NYC-Mieter*innengewerkschaftswelle 2018–2022, dem Berliner Kotti & Co, der UK Acorn-Gruppe).

Praktikerinnen-Leitfäden (die Commons Librarys Mieterinnen-Organizing-Hub, die Right to the City Alliance, das UK Rent Strike Network) behandeln die Hausgemeinschaft (ein stabiles, regelmäßiges, persönliches Treffen der Mieterinnen des Gebäudes) als den aktiven Bestandteil – ohne diese ist eine Mieterinnenkampagne eine Medienkampagne, keine Organizing-Kampagne. Die Commons Library behandelt Community-Organizing und Mieterinnen-Organizing als Teil ihres vollständigen Bogens an Kampagnenstrategie-, Organizing-, Digital-Campaigning-, Kommunikations- und Fundraising-Materialien – die maßgebliche Praktikerinnen-Referenz für die Behauptung der Hausgemeinschaft als aktivem Bestandteil. [source: commons-library]

Vollständige Seite: tenant-organizing.

FAQ

Was ist Mieter*innen-Organizing?

Mieterinnen-Organizing ist die Praxis, kollektive Macht unter Mieterinnen eines Gebäudes, Blocks oder einer Stadt aufzubauen, um mit Vermieter*innen zu verhandeln, Reparaturen einzufordern, Verdrängung zu bekämpfen und (in extremen Fällen) die Miete zu streiken. Die Vollseiten-Version dieser Definition befindet sich auf tenant-organizing.

Was ist die Tradition dieser Praxis?

Es ist die dominante Form des städtischen Community-Organizing der 2020er Jahre, mit sowohl älteren Traditionen (der Nachkriegs-Mieterinnenbewegung in US-Städten, der deutschen Mieterverein- und Mieterbewegung-Tradition, dem britischen Mieterinnenverband) als auch neueren Kampagnen (der NYC-Mieter*innengewerkschaftswelle 2018–2022, dem Berliner Kotti & Co, der UK Acorn-Gruppe). Die Praxis erstreckt sich über Kontinente und politische Systeme [source: commons-library].

Was ist der aktive Bestandteil?

Praktikerinnen-Leitfäden (die Commons Librarys Mieterinnen-Organizing-Hub, die Right to the City Alliance, das UK Rent Strike Network) behandeln die Hausgemeinschaft (ein stabiles, regelmäßiges, persönliches Treffen der Mieterinnen des Gebäudes) als den aktiven Bestandteil – ohne diese ist eine Mieterinnenkampagne eine Medienkampagne, keine Organizing-Kampagne. Die Commons Library behandelt Community-Organizing und Mieter*innen-Organizing als Teil ihres vollständigen Bogens an Kampagnenstrategie-, Organizing-, Digital-Campaigning-, Kommunikations- und Fundraising-Materialien [source: commons-library].

Was macht eine Hausgemeinschaft zum aktiven Bestandteil?

Eine Hausgemeinschaft ist der aktive Bestandteil, weil sie die Beziehungsbasis hervorbringt, von der die Kampagne abhängt – stabile, regelmäßige, persönliche Treffen schaffen das Vertrauen und die gemeinsame Verpflichtung, die es den Mieterinnen ermöglichen, kollektiv zu handeln. Eine Mieterinnenkampagne ohne Hausgemeinschaft hat eine Medienpräsenz, aber keine Beziehungsbasis; mit einer hat die Kampagne die Infrastruktur, um den Druck auf die Vermieter*innen zu eskalieren und aufrechtzuerhalten.


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