Theorie des Wandels
Definition
Eine Theorie des Wandels ist die explizite, überprüfbare Wenn/Dann-Kette von Aktivitäten zu Ergebnissen zu langfristiger Wirkung, bei der jedes „Weil“ klar ausgesprochen wird, sodass die Kampagne argumentativ angegriffen und überarbeitet werden kann.
Sie ist mehr als ein Logikmodell: Ein Logikmodell benennt Outputs und Outcomes; eine Theorie des Wandels verpflichtet sich auf die kausale Logik, die sie verbindet, und setzt diese Logik der Kritik aus. Eine gute Theorie des Wandels ist eine, mit der sich die Gegner der Kampagne auseinandersetzen müssten, nicht eine, die die Kampagne verteidigen kann.
Praxisleitfäden (die Commons Library, das New Tactics in Human Rights Primer, die Arbeit des Aspen Institute zur Theorie des Wandels) behandeln die ToC als lebendiges Dokument – entworfen vor der Kampagne, überarbeitet, wenn die Evidenz es verlangt, und explizit in den strategischen Memos der Kampagne zitiert, sodass das Team stets von derselben Kette aus argumentiert.
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FAQ
Was ist eine Theorie des Wandels?
Eine Theorie des Wandels ist die explizite, überprüfbare Wenn/Dann-Kette von Aktivitäten zu Ergebnissen zu langfristiger Wirkung, bei der jedes Weil klar ausgesprochen wird, sodass die Kampagne argumentativ angegriffen und überarbeitet werden kann. Die vollständige Version dieser Definition befindet sich auf [[theory-of-change]].
Wie unterscheidet sich eine Theorie des Wandels von einem Logikmodell?
Sie ist mehr als ein Logikmodell: Ein Logikmodell benennt Outputs und Outcomes; eine Theorie des Wandels verpflichtet sich auf die kausale Logik, die sie verbindet, und setzt diese Logik der Kritik aus. Eine gute Theorie des Wandels ist eine, mit der sich die Gegner der Kampagne auseinandersetzen müssten, nicht eine, die die Kampagne verteidigen kann.
Wie sollte eine Kampagne ihre Theorie des Wandels behandeln?
Praxisleitfäden (die Commons Library, das New Tactics in Human Rights Primer, die Arbeit des Aspen Institute zur Theorie des Wandels) behandeln die ToC als lebendiges Dokument – entworfen vor der Kampagne, überarbeitet, wenn die Evidenz es verlangt, und explizit in den strategischen Memos der Kampagne zitiert, sodass das Team stets von derselben Kette aus argumentiert [source: commons-library].
Was macht eine gute Theorie des Wandels aus?
Eine gute Theorie des Wandels ist eine, mit der sich die Gegner der Kampagne auseinandersetzen müssten – nicht eine, die die Kampagne isoliert verteidigen kann. Der Test ist, ob die Kette präzise genug ist, dass ein Gegner ein bestimmtes Glied angreifen kann, und die Kampagne darauf reagieren kann, indem sie dieses Glied überarbeitet, anstatt die gesamte Kette zu verteidigen.
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