Do or Die
Zusammenfassung
Do or Die (1999) — die Zeitschrift der britischen Direktaktionsbewegung Earth First! — dokumentiert die Anti-Straßenbau- und Antikapitalismusbewegung der späten 1990er Jahre und ist eine Primärquelle für Moyers Movement Action Plan, angewandt auf den britischen Earth First!-Kontext. [source: do-or-die]
Haupttext
https://en.wikipedia.org/wiki/Do_or_Die_(magazine)
Do or Die war die Zeitschrift der britischen Earth First!-Bewegung, veröffentlicht von 1992 bis 2003 in 10 Ausgaben. Die Zeitschrift diente als primäres Archiv der britischen Direktaktionsbewegung der 1990er Jahre: der Twyford-Down-Kampagne (1992), des M11-Link-Road-Protestes (1993-94), der Newbury-Bypass-Proteste (1996) und der Antikapitalismusbewegung rund um die J18- und N30-Mobilisierungen von 1998-99. Die Zeitschrift wird in der bewegungsgeschichtlichen Literatur weithin als eines der wenigen selbst dokumentierten Direktaktionsarchive zitiert, neben dem US-amerikanischen Slingshot und dem deutschen radikal. [source: do-or-die]
Die Zeitschrift wird in der Literatur zum Movement Action Plan als praktisches Beispiel für die „Backlash“-Phase des MAP (der Criminal Justice Act 1994; der Bau der Umgehungsstraßen trotz der Proteste) und als Beleg dafür angeführt, dass die britische Earth First!-Bewegung die Phase der „Mehrheitsunterstützung“ des MAP-Zyklus nicht erreichte.
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