Warum David manchmal gewinnt (Marshall Ganz)
Zusammenfassung
Marshall Ganz’ Why David Sometimes Wins: The Political Economy of Strategic Capacity (Oxford UP, 2009, in Why David Sometimes Wins: Organizing, Development, and Change) ist die akademische Darstellung seiner Theorie der strategischen Kapazität: Bewegungen gewinnen, wenn Ressourcen + Strategie + Narrativ + Handeln aufeinander abgestimmt sind. Das Buch begründet das strategic-capacity-Konzept.
Text
Marshall Ganz’ Why David Sometimes Wins: Leadership, Organization, and Strategy in the California Farm Worker Movement (2009/2010, Oxford University Press) ist eines der am häufigsten zitierten akademischen Bücher in der modernen US-amerikanischen Community-Organising-Literatur [source: why-david-sometimes-wins]. Das Buch analysiert die Erfolge der kalifornischen Landarbeiterbewegung in den 1960er und 1970er Jahren durch die Linse von Führungsentwicklung, Organisation und Strategie und ist das kanonische Ganz-Werk für das dreiteilige Rahmenwerk aus Ressourcen, Strategie und Herz, das Ganz in Harvard und im gesamten Leading Change Network lehrt (siehe leading-change-network) [source: why-david-sometimes-wins]. Das Buch wird häufig in Graduiertenkursen zu Community-Organising, öffentlicher Politik und sozialen Bewegungen eingesetzt und ist eines der am häufigsten zitierten Bücher an der Schnittstelle von Praxis und Wissenschaft im US-amerikanischen Organising [source: why-david-sometimes-wins].
Abdeckung: Das Buch untersucht die United Farm Workers, die Community Service Organization, das Agricultural Workers Organizing Committee und die California Rural Legal Assistance Foundation; es behandelt Führungsentwicklung als das grundlegende Kapital einer Bewegung, Organisation als das Vehikel, durch das diese Führung aufrechterhalten wird, und Strategie als die disziplinierte Anwendung von Ressourcen auf Gelegenheiten [source: why-david-sometimes-wins]. Das Buch enthält detaillierte narrative Fallgeschichten unter anderem von Cesar Chavez, Dolores Huerta und Larry Itliong [source: why-david-sometimes-wins]. Das Argument des Buches – dass David (schlecht ausgestattete Bewegungen) manchmal gegen Goliath (gut ausgestattete Gegner) gewinnt, und zwar aufgrund von Führungstiefe, organisatorischer Disziplin und strategischer Klarheit – ist der analytische Rahmen, den ein Großteil des zeitgenössischen Organising-Curriculums übernimmt [source: why-david-sometimes-wins].
Eine Kampagnenmacherin greift darauf zurück, wenn sie den akademischen Hintergrund eines Organising-Arguments darlegt, wenn sie einen Lehrplan zur Führungsentwicklung in der Ganz-Tradition erstellt oder wenn sie die kalifornische Landarbeiterbewegung für einen strategischen Analysebeitrag zitiert [source: why-david-sometimes-wins]. Als reiner Link behandeln; das Buch ist urheberrechtlich geschützt und sollte paraphrasiert und nicht wörtlich zitiert werden. [source: why-david-sometimes-wins]
Verwenden für
Zitieren des akademischen Ursprungs der Theorie der strategischen Kapazität; Brücke zu den Konzepten von strategic-capacity und momentum-model.
Verwandt
- campaigns-vs-movements
- citizen-lobbying
- civil-resistance
- coalition-building
- constructive-programme
- framing-and-narrative
- incidencia-politica
- pillars-of-support
- power-mapping
- spectrum-of-allies
- the-campaign-cycle
- the-tactic-star
- theory-of-change
- three-and-a-half-percent-rule
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