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Kognitives Framing


Definition

Die Disziplin, die konzeptionelle Linse zu gestalten, durch die ein Publikum ein politisches Thema interpretiert – kodifiziert von George Lakoff in Don’t Think of an Elephant! (Chelsea Green, 2004; rev. 2014) –, sodass die Sprache der Kampagne die vorhandenen Werte des Publikums aktiviert, anstatt die des Gegners auszulösen. [source: dont-think-of-an-elephant]

Die zentrale Behauptung der Praktiker ist, dass politische Sprache die Realität nicht neutral beschreibt: Jedes Nomen rahmt, jede Metapher aktiviert, und erfolgreiche Kampagnen wählen Frames bewusst, anstatt die Frames der Gegner dominieren zu lassen. Lakoffs präskriptive Regel ist die operative Form dieser Behauptung: Nenne den Frame des Gegners niemals, selbst nicht, um ihn zu verneinen, denn das Nennen des gegnerischen Frames aktiviert und verstärkt ihn; explizite Widerlegung ist selbst eine Frame-Aktivierung, keine Frame-Vertreibung. [source: dont-think-of-an-elephant]

Es unterscheidet sich von framing-and-narrative (der breiteren Kampagnendisziplin, Geschichten und Botschafter auszuwählen) durch seinen Fokus auf die konzeptionelle Ebene unterhalb der Geschichten – die Werte, die aktiviert werden, die Metaphern, die verwendet werden, und die Weltanschauung, die vorausgesetzt wird.

Vollständige Seite: cognitive-framing.


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