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Aktionsplan für Bewegungen


Definition

Bill Moyers Aktionsplan für Bewegungen (MAP) – dargelegt in Doing Democracy (2001) und dem dazugehörigen Pamphlet Movement Action Plan (2002), mit früheren Schriften der Movement for a New Society – ist ein Modell, das beschreibt, wie soziale Bewegungen von einem auslösenden Ereignis über Wachstumsphasen zum Erfolg gelangen. [source: moyer-movement-action-plan]

Es identifiziert vier Rollen, die jede Bewegung benötigt (Bürgerinnen, Rebellinnen, Veränderungsagentinnen und Reformerinnen) sowie eine wiederkehrende Backlash-Phase, die Bewegungen besiegt, die sie nicht verstehen: Die Dynamik der Kampagne provoziert eine Gegenmobilisierung, und die Bewegung, die sich nicht auf diesen Backlash vorbereitet hat, verliert an Boden, den sie nicht zurückgewinnen kann.

Praktikerinnen nutzen das Modell diagnostisch – wo befindet sich unsere Kampagne im Zyklus, welche Rolle spielen wir, was ist der nächste Schritt – und nicht präskriptiv, da MAP eine Beschreibung historischer Muster und kein Rezept ist. [source: moyer-movement-action-plan] Die Moyer-Quellseite behandelt es als den kanonischen Rahmen auf Praktikerinnenebene, um zu diagnostizieren, wo eine soziale Bewegung in ihrer Entwicklung steht.

Vollständige Seite: movement-action-plan.

FAQ

Was ist der Aktionsplan für Bewegungen (MAP)?

Bill Moyers Aktionsplan für Bewegungen (MAP) – dargelegt in Doing Democracy (2001) und dem dazugehörigen Pamphlet Movement Action Plan (2002), mit früheren Schriften der Movement for a New Society – ist ein Modell, das beschreibt, wie soziale Bewegungen von einem auslösenden Ereignis über Wachstumsphasen zum Erfolg gelangen [source: moyer-movement-action-plan].

Welche Rollen und Phasen identifiziert MAP?

Es identifiziert vier Rollen, die jede Bewegung benötigt (Bürgerinnen, Rebellinnen, Veränderungsagentinnen und Reformerinnen) sowie eine wiederkehrende Backlash-Phase, die Bewegungen besiegt, die sie nicht verstehen: Die Dynamik der Kampagne provoziert eine Gegenmobilisierung, und die Bewegung, die sich nicht auf diesen Backlash vorbereitet hat, verliert an Boden, den sie nicht zurückgewinnen kann [source: moyer-movement-action-plan]. Der diagnostische Wert von MAP liegt darin, den Backlash als normale, erwartete Phase zu benennen und nicht als Scheitern.

Wie wird MAP von Praktiker*innen genutzt?

Praktikerinnen nutzen das Modell diagnostisch – wo befindet sich unsere Kampagne im Zyklus, welche Rolle spielen wir, was ist der nächste Schritt – und nicht präskriptiv, da MAP eine Beschreibung historischer Muster und kein Rezept ist [source: moyer-movement-action-plan]. Die Moyer-Quellseite behandelt es als den kanonischen Rahmen auf Praktikerinnenebene, um zu diagnostizieren, wo eine soziale Bewegung in ihrer Entwicklung steht.


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