George Lakoff
Zusammenfassung
George Lakoff ist ein amerikanischer Kognitionslinguist und Philosoph an der UC Berkeley; Autor von Moral Politics: How Liberals and Conservatives Think (2002) und Don’t Think of an Elephant! (2004), dessen Arbeit über Frames, Metaphern und kognitive Kategorien in der politischen Überzeugungsarbeit der am häufigsten zitierte Ausgangspunkt für die Disziplin des Framings ist.
Kernidee in diesem Wiki
- Die framing-and-narrative-Konzeptseite zitiert Lakoffs Kerneinsicht – der Frame, den du wählst, bestimmt, welche Politiken und Emotionen verfügbar werden – als grundlegende Behauptung der modernen Framing-Praxis; Chris Roses Handbuch zur Kampagnenstrategie behandelt Lakoffs Frame-Disziplin als Ausgangspunkt jedes Kampagnenstrategieplans [source: campaign-strategy-rose].
- Die strenger-Vater vs. fürsorglicher-Elternteil-Metapher, mit der Lakoff konservative vs. progressive Moralsysteme beschreibt, untermauert das values-based-segmentation-Konzept des Wikis.
- Lakoffs Disziplin des niemals-den-Frame-des-Gegners-wiederholen (veranschaulicht durch den Titel Don’t Think of an Elephant!) ist die Arbeitsregel des Wikis für jede Kampagne, die sich mit der Botschaft eines Gegners auseinandersetzt: Antworte mit deinem eigenen Frame, anstatt ihren zu verneinen.
- Die Tradition der Frames und Narrative, die Lakoff begründete, ist die Praktiker-Linie für die Konzepte public-narrative, framing-and-narrative und values-based-segmentation des Wikis.
Warum Kampagnenmacher ihn lesen
Kampagnenmacher lesen Lakoff, weil der Frame die kleinste und wirkungsvollste Einheit des Botschaftsdesigns ist – sobald ein Publikum einen Frame akzeptiert hat, verschiebt sich innerhalb dieses Frames, was als vernünftige Politik gilt. Lakoffs Kerneinsicht, der Frame, den du wählst, bestimmt, welche Politiken und Emotionen verfügbar werden, ist die grundlegende Behauptung der modernen Framing-Praxis, die Chris Roses Handbuch zur Kampagnenstrategie als Ausgangspunkt jedes Kampagnenstrategieplans behandelt [source: campaign-strategy-rose]. Die begleitende Metapher des strengen-Vaters vs. fürsorglichen-Elternteils für Moralsysteme untermauert values-based-segmentation: Sie ermöglicht es einer Kampagne, schnell zu skizzieren, was ein Publikum bereits moralisch glaubt, und die Botschaft entsprechend zu gestalten [source: campaign-strategy-rose]. Die Disziplin des niemals-den-Frame-des-Gegners-wiederholen ist die Arbeitsregel des Wikis für jede Kampagne, die sich mit der Botschaft eines Gegners auseinandersetzt – Don’t Think of an Elephant! – antworte mit deinem eigenen Frame, anstatt ihren zu verneinen. Das Wiki stellt Lakoff neben anat-shenker-osorio (Praktiker des schnellen Botschaftstests), drew-westen (Neuropolitik) und robert-cialdini (Literatur zu Überzeugung und Einfluss) als den Vier-Ecken-Kanon der Kommunikationsforschung, auf den die framing-and-narrative-Seite zurückgreift.
Verwandt
- framing-and-narrative
- public-narrative
- values-based-segmentation
- perception-gaps
- targeting-and-messaging
- digital
- thinkers/drew-westen
- thinkers/anat-shenker-osorio
- thinkers/robert-cialdini
- thinkers/edward-bernays
Mehr erfahren
- Auf Wikipedia: George Lakoff – CC BY-SA 4.0
Offene Fragen
- Lakoffs Metapher des strengen Vaters / fürsorglichen Elternteils ist im Praktiker-Kanon umstritten; das Wiki behandelt sie eher als nützliche Heuristik für eine wertebasierte Segmentierung denn als gesicherte empirische Behauptung.
Quellen & Überprüfung
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